Nagelfarben für Herbst und Winter 2026: Schokolade, Merlot, Kupfer
Die Saison wird wärmer und satter – und die Neutraltöne bleiben, nur transparenter
Die Trendvorschauen der internationalen Beauty-Redaktionen für Herbst und Winter 2026 sind erschienen, und sie sind sich ungewöhnlich einig: Die Saison wird warm, satt und deutlich weniger grau, als die letzten Winter es waren.
Was davon in Wien tatsächlich am Behandlungsstuhl ankommt, entscheidet sich erst im Oktober. Aber die Richtung ist klar genug, um darüber zu reden.
Braun ist die Farbe der Saison
Schokolade, Mokka, tiefes Latte: Warme Brauntöne werden über alle Vorschauen hinweg als Leitfarbe genannt. Sie funktionieren als die weichere Alternative zu Schwarz – dieselbe Tiefe, aber ohne die Härte, und auf hellen wie auf dunklen Hauttönen tragbar.
Für die Praxis ist das eine dankbare Ansage: Braun verzeiht Nachwuchs an der Nagelhaut deutlich besser als ein reines Schwarz und sieht auch in der dritten Woche noch getragen statt herausgewachsen aus.
Rot bleibt, wird aber dunkler
Statt Signalrot geht die Saison in Richtung Wein: Bordeaux, Merlot, Cranberry, Claret. Glänzend, nicht matt – der Hochglanz-Finish ist Teil des Trends und nicht nur die Standardeinstellung.
Pflaume steht in fast jeder Liste direkt daneben und ist der Ton, der den Übergang vom Herbst in den Winter am unauffälligsten mitmacht.
Metallic kommt zurück – als Kupfer
Für den Herbst wird Kupfer als der Metallic-Ton genannt, der Silber und Gold diese Saison ablöst. Dazu kommt der Velvet- oder Cat-Eye-Effekt mit Magnetpigmenten, der je nach Lichteinfall die Tiefe verändert – ein Effekt, der sich fotografiert deutlich schlechter als er in echt aussieht.
Beides sind Techniken, die im Studio entstehen und zu Hause kaum reproduzierbar sind. Wer sie ausprobieren möchte, sollte beim Termin etwas mehr Zeit einplanen.
Der Gegentrend: transparentes Grau
Neben all der Tiefe steht ein auffällig zurückhaltender Gegenpol: durchscheinendes Grau, bei dem der eigene Nagel sichtbar bleibt. Es ist die frischere Antwort auf die milchig-weißen Töne der letzten Jahre.
Für alle, die im Büro nichts Auffälliges tragen möchten oder tragen dürfen, ist das die interessanteste Nachricht der Saison – ein Ton, der gepflegt aussieht, ohne nach Farbe zu rufen.
Häufige Fragen zur Farbwahl
Je näher die Farbe am eigenen Nagelton liegt, desto weniger fällt der Nachwuchs auf. Transparentes Grau und die helleren Brauntöne führen hier deutlich vor tiefem Weinrot.
Farbe im Studio aussuchen
Die Farbkarte lässt sich schlecht am Bildschirm beurteilen. Kommen Sie vorbei und halten Sie die Töne an Ihre eigene Hand.
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